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Message in a Bottle
Es kommt für jeden jungen Mann mal der Tag der Wahrheit. Nachdem man die Freundin dreimal in einen Actionkracher
geschleppt hat muss es mal ein Liebesfilm sein. Und wenn der Film dann noch zu eine dramatische Wendig mitbringt muss man aufpassen dass man trockenen Auges das Kino verlässt.
An all die kühnen Recken: Aufpassen bei diesem Film: “Message in a Bottle”!”
Hier die Story in Kurzform: Theresa Osborn, eine Redakteurin aus aus Chicago findet am Strand eine
Flaschenpost unbekannter Herkunft. Darin ein anrührender Liebesbrief, der in der Redaktion die Runde macht! Nachdem der Chefredakteur den Brief veröffentlich gibt es ein großes Echo
und viele Leserbriefe, vor allem: Es finden sich weitere Briefe! Theresa macht sich auf den Absender zu finden: Garret, ein verschlossener Witwer, der seiner verstorbenen Frau
Liebesbriefe schreibt und sie ins Meer wirft (Wie herzzerreissend). Es kommt wie es kommen muss, neben all dem Schmerz entflammt eine neue Liebe Und es tauchen noch mehr Briefe auf:
Eine längst verschollene Flaschenpost stammt von der Frau von Garret. ... und dann wird’s dramatisch!
Das ist natürlich immer ein grosser Aufhänger: Ein verschollen geglaubter Brief.
Ein verschollen geglaubter Brief Wie wäre das, wenn an Sie ein Brief aus der Vergangenheit ankäme.
Sie haben das Kuvert in der Hand haben, und lesen den Absender. Vielleicht haben Sie schon lange nicht mehr an die Person gedacht. Und
Sie sehen den Poststempel, „So lange ist das schon her?“ und denken auch daran was Ihnen damals wichtig war.... was Sie mittlerweile vielleicht verloren haben.
Ich habe wirklich so einen Brief für Sie heute dabei.
Es ist Rundbrief der herumgereicht wurde damit sich die Botschaft möglichst weit
verbreitet, der immer wieder halt gemacht hat und vorgelesen wurde. Deshalb war er noch etwas länger unterwegs. Als der Brief geschrieben wurde, gab es noch keine E
-Mails, denn dann hätte man einfach alle Adressaten in den Verteiler geschrieben und alle hätten gleichzeitig die Nachricht gelesen. So hat es eben etwas gedauert.
Dieser Brief sollte immer laut verlesen werden und dann gemeinsam umgesetzt werden.
Dieser Brief hat seinen Lauf begonnen im Jahr 60 n.Chr in Pontus, Galatien,
Kappadozien, der Provinz Asien und Bithynien. Jetzt, heute, 1952 Jahre unterwegs, ist er in Leinfelden angekommen.
Der Absender ist längst gestorben, aber der Brief ist noch immer unterwegs: Er ist von Petrus !!!
Es ist ein Brief aus einer anderen Zeit, ein Brief aus einer ganz anderen Gesellschaft
und einem anderen Kulturkreis. Aber er stammt von einem Menschen, der mit Jesus persönlich unterwegs war. Der seine Botschaft von Ihm selbst gehört hat, der mit ihm
gegessen hat, der selbst unter dem Kreuz stand und den Auferstandenen mit eigenen Augen gesehen hat, ihn verraten hat, dem vergeben wurde, der von ihm eingesetzt
wurde die Gemeinde zu weiden … wahrscheinlich galt das sogar über Petrus Tod hinaus. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns dieser Brief heute noch viel zu sagen hat.
Ich habe leider nicht die Zeit den ganzen Brief vorzulesen, deshalb ein paar kurze Worte vorab was das Thema des Briefes ist:
Die ersten Gemeinden hatten zur Zeit des Briefes nicht mehr die Erwartung, dass wir morgen entrückt werden. Jedem war klar, dass wir in
dieser Welt nun als junge christliche Gemeinde unseren Platz finden müssen. Im römischen Reich, unter einem gottlosen Kaiser, in einer unchristlichen intoleranten Gesellschaft. Wie sollen wir das als Christen
leben? Damals gab es ganz brennende Fragen:
Was wenn mich Jesus frei gemacht hat, ich aber ein Sklave bin? Wie soll ich jetzt leben?
Was tun, wenn die führenden Politiker (Kaiser) keine Christen sind? … ja sogar
Feinde des christlichen Glaubens? Bin ich dann deren Gesetz verpflichtet? Soll ich Sie mit meinen Steuern Ihr gottloses Treiben unterstützen?
Wenn ich als Christin verheiratet bin mit einem Mann der nicht an Jesus glaubt,
wem soll ich gehorsam sein, meinem Mann oder Jesus?
Petrus versucht das zu tun, was eines guten Predigers Pflicht ist: Er versucht die Gute
Nachricht von Tod und Auferstehung Jesu, der Liebe Gottes und der neuen Freiheit die wir als Christen haben in die diese Lebenssituationen zu übersetzen.... Das ist unsere Aufgabe für jeden neuen Tag als Christ.
Nicht wörtlich übertragen was in eine besondere Situation und Zeit hineingesprochen
wurde (das ist einfach), sondern mit einem lebendigen Glauben und der Bibel in der Hand fragen: ...Was bedeutet das was Jesus gemacht und gesprochen hat heute? ... was heißt das für unsere Gesellschaft?
... was heißt das für meinen Alltag? Das ist schwieriger, aber ein lebendiger Glaube! Vielleicht haben Sie bei Jugendlichen schon diese Armbänder gesehen mit den Buchstaben: WWJD.
Das bedeutet „What would Jesus Do?“ Was würde Jesus tun? Das ist die Frage die sich Petrus damals gestellt hat und das ist die Frage die wir uns täglich stellen müssen.
Aber hören wir jetzt einen kleinen Abschnitt aus diesem Brief an Sie.
Sie dürfen gerne den ganzen Brief gerne Zuhause lesen: Es ist der 1.Petrusbrief.
Petrus schreibt an all die kleinen Gemeinden voll Sorge, da er eine grosse Gefahr sieht, die die Gemeinden zersetzt.
Das ist nicht Christenverfolgung, nicht Ausgrenzung im Alltag sondern die Gefahr kommt von innen.
Predigttext 1. Petrus 3, 8–17
Mahnungen an die ganze Gemeinde
8 Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig.
9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. 10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses
rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. 11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.
12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Psalm 34,13-17).
13 Und wer ist's, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? 14 Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor
ihrem Drohen und erschreckt nicht; 15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen.
1.Christen haben kein Abo
Als ich noch ganz frisch im Glauben war, heiß auf Jesus, als Bibellesen
regelmässig ein Feuerwerk an Erkenntnis ausgelöst hat, da habe ich geglaubt, dass Christen das Leben besser hinbekommen. Da war ich überzeugt, frisch
verliebt in Jesus, dass ein Leben mit Jesus sicher Höhen und Tiefen hat, aber mit Jesus wird alles gut. Und dann habe ich im Hauskreis erlebt, wie eine Ehe mit großem Getöse
und viel Schmerz in die Brüche geht. Das hat mich damals ziemlich geschockt und mein Weltbild erschüttert.
Heute weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Christen alle Fehler dieser Welt genauso
machen. Jeder Fehler, jede Sünde lauert genauso vor unserer Türe wie bei allen anderen Menschen. Die Christen haben kein Abo auf NETT
1.Petr. 3
8 Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig.
- 9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem
- Petrus muss das den Gemeinden schreiben. Es geht hier nicht um den Umgang mit
Nichtchristen, sondern um den Umgang miteinander. Das bedroht die christlichen Gemeinden wirklich!
Christen können genauso gehässig sein, streitsüchtig ehrenkäsig, deshalb der Brief. Hören wir doch mal genau hin:
Wir haben kein Abonnement auf „gleichgesinnt“:
Gleichgesinnt heisst nicht: „einer Meinung“. Wir sind kein homogener Haufen
gleichgeschalteter Kirchgänger. Wir müssen auch nicht gleicher Meinung sein, das waren Petrus und Paulus auch nicht: Was gab es da für Zoff! Aber wir
sollen dieselbe Gesinnung haben: Jesus folgen, das Reich Gottes aufbauen, die frohe befreiende Nachricht des Evangeliums in die Welt tragen, der Gemeinde dienen!
Wir haben kein Abonnement auf „mitleidig“:
Das Gegenteil von mitleidig ist kaltherzig. So wie wir über andere denken und
sprechen soll nicht kaltherzig sein, sondern verständnisvoll.
Wir haben kein Abonnement auf „brüderlich“:
Was hat brüderlich früher bedeutet? Man steht als Familie zusammen. Egal
was kommt, Du gehörst zu mir, zu unserer Sippe. Wir sind ein Blut. Ob mir Deine Nase passt oder nicht: Wir sind eine Familie, auf Dich lasse ich nichts kommen. Ist das so in unserer Gemeinde?
Wir haben kein Abonnement auf „barmherzig“:
Barmherzigkeit beschreibt die Empfindung die Gott zu uns gefallenen
Menschen hat. Er wendet uns sein Herz zu. Nicht weil wir so nett sind, sondern weil seine Liebe so gross ist. Dem Verlorenen geht er nach, dem Kranken hilft
er auf. Er sorgt sich und lässt keinen links liegen. Er reicht immer wieder die Hand und rechnet Fehler nicht an … Das soll auch unsere Marschrichtung sein!
Wir haben kein Abonnement auf „demütig“:
Demütig heisst: Den anderen höher achten, dem anderen dienen; ganz so wie
Jesus das getan hat. Man erhebt sich nicht selbstgefällig über den anderen, sondern es bricht einem keinen Zacken aus der Krone wenn man mal nachgibt.
Alles das haben wir als Christen nicht selbstverständlich und automatisch. Alles das
kriegen wir nicht mit dem Taufkleid übergestülpt. Auf alles das haben wir kein Abonnement. Das kriegen wir nicht mit dem Segen am Sonntag im Gottesdienst verpasst und auch nicht als Upload am Ende des Vaterunser.
Ganz im Gegenteil. Petrus beobachtet etwas anderes in den Gemeinden:
Da eskalieren Diskussionen, Böses wird mit Bösem vergolten … dabei sollten sie ein Segen sein!
Das war vieler Orten ein Problem, deshalb war das ein Thema für diesen Rundbrief an viele Gemeinden.
Ist das auch in unseren Gemeinden ein Problem?
Und da machen wir wieder einen typischen Fehler:
Wir erkennen den anderen in der Ermahnung: “Ach ja, das trifft ja genau auf den Hr.Maier zu…! Gut dass das mal einer anspricht“.
Wenn wir Gottes Wort lesen, dann doch mit der Bitte im Herzen: „Sprich Du zu mir! Öffne mir die Augen!“ Das ist doch auch die Bitte zu Beginn des Gottesdienstes.
Wissen Sie an wen diese Worte gerichtet sind? … an mich zuerst! Also müssen wir die Frage anders stellen:
Ist das mein persönliches Problem? Gott spricht ja immer zu Personen? Also, wo trifft mich das?
Ich sage: Autsch!
Interessant übrigens was Petrus als Konsequenz dieses Handelns sieht: Da macht das
Leben keinen Spass: Mir nicht und auch nicht den Mitmenschen. Vielleicht behaupte ich meine Position, vielleicht hole ich einen Vorteil für mich heraus,
vielleicht gelte ich als Sieger in einem Konflikt, aber glücklich macht das am Ende nicht, auch nicht als „Sieger“. Keinen!
Und jetzt startet Petrus einen Aufruf:
Seid doch endlich... brüderlich, barmherzig. Wendet Euch doch ab vom Bösen … Wenn das so einfach wäre!
Warum klappt das nicht bei Kindern, wenn man Ihnen verordnet nun nett miteinander zu sein?
Warum klappt das nicht bei intelligenten gebildeten Menschen jetzt endlich barmherzig zu werden, nach 2000 Jahren Krieg?
Warum klappt das nicht bei mir? Sie kennen das natürlich „nicht“: Dass man gerade gestritten hat und das Wort Entschuldigung nicht über die Lippen kommt,
und der Groll ganz tief sitzt. Ich kenne das schon, dass man sich vorgenommen hat sich zu ändern, aber immer wieder scheitert.
Verstehen Sie, das fängt ganz im Kleinen an … und wir Christen kriegen es auch nicht gebacken.
Und doch ist es eine der grössten Herausforderungen und Mahnung an die Gemeinde es ENDLICH hinzubekommen.
Christen haben kein Abo! Es geht nicht von alleine.
Wir können uns nicht zurücklehnen und hoffen, dass Gott dann die Sache geradebiegt. Dann werden wir eben unglücklich, dann wird die Gemeinde leiden.
Oder wie Petrus schreibt: “Dann werden wir unser Leben nicht lieben und keine guten Tage sehen!“ Wir haben immer noch alle Freiheit. Das ist paradoxerweise ein Wesenszug der Liebe
Gottes. Wir haben die Wahl! Immer! Ganz besonders als Christen!
Aber wie, um Gottes Willen, sollen wir das hinkriegen? Wie finden wir zu dieser
Lebensfreude, wie überwinden wir den Schweinehund? Wie können wir uns ändern? Sie wissen doch: Der längste Weg der Welt ist der zwischen Hirn und Herz.
Und jetzt die gute Nachricht:
2.Christen haben eine Alternative!
Das Zentrum des christlichen Glaubens ist nicht ein ausgefeilter
Normenkatalog nach dem wir uns zu richten haben damit alles gut wird. Keine ethische Dogmatik, keine neuen Gesetze, sondern eine Person: Jesus Christus.
Deshalb müssen wir beachten in was Petrus diesen Abschnitt des Briefes einbettet.
Ganz am Anfang des Briefes steht die Überschrift, die Kopfzeile, die Headline. Unter diesem Aspekt ist alles zu lesen:
1.Petrus 1,3
3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit
wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,
Gott hat uns wiedergeboren, das können Sie nämlich nicht aus eigener Kraft. Wir haben
durch eine neue Geburt die Chance zu einem ganz neuen Menschen zu werden. Wir können wirklich den alten Menschen zurücklassen! Wir fangen einfach noch mal an. Wir formatieren die Festplatte.
Sie können jetzt natürlich wieder versuchen die Sache in die eigene Hand zu nehmen, so
wie Sie es bei dem alten Menschen auch versucht haben.
Wir können versuchen aus eigener Kraft barmherzig, mitleidig, demütig und brüderlich zu
werden. Nur ging das eben schon mal schief. Das geht in der ganzen Welt immer wieder schief.
Ich kann das nicht. Meine Demut reicht bis zur nächsten Kreuzung, an der mir jemand
die Vorfahrt nimmt. Die Gefahr ist so groß, das wir versuchen weiterzumachen wie früher. Wenn sie in der Kirchengeschichte zurückblicken: Päpste, Kirchenmänner, Pfarrer,
Seelsorger, Christen, Kaiser, Politiker, … Sie alle sind schon gestolpert.
Aber Christen haben eine Alternative.
Zum einen haben wir eine lebendige Hoffnung und müssen nicht alles von diesem Leben
erwarten. Wir müssen nicht zwanghaft alles erreichen und uns produzieren. Wir müssen uns selbst nicht so wichtig nehmen, weil ein anderer viel wichtiger ist. Wir müssen nicht permanent den eigenen Vorteil suchen.
Und das zweite: Der Auslöser und die Kraft zur Veränderung kommt nicht aus uns selbst!
Sich zusammenreissen: Funktioniert nur am Anfang.
Hohe Ansprüche: Daran zerschellt mein Ego.
Gute Vorsätze: Die halten jedes Jahr bis zum 2.Januar.
Sie können es weiter aus eigener Kraft versuchen, auch als Christ … aber Sie werden scheitern! Es sind viele gescheitert.
Jesus sagt uns selbst die Lösung so oft: Ich bin der Weinstock … bleibt an mir, dann
treibt die Rebe aus und bringt Frucht. Aus eigener Kraft: Geht nichts. Darauf müssen wir uns konzentrieren: An Jesus bleiben.
Die Lösung steht am Ende unsere Predigttextes. Das ist die Losung, das Motto wie es gelingen kann.
Das ist die Alternative, die die Welt nicht kennt, und die Christen leider allzuoft vergessen:
1.Petrus 3,15 15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen
Wie würden Sie Ihrem Kind diesen Vers erklären? Was bedeutet das? Und weil es
wieder christliche Insidersprache ist lohnt es sich auch mal eine andere Übersetzung als den geschätzten Luther aufzuschlagen.
1.Petr 3,15 Gute Nachricht
15 Christus allein ist der Herr; haltet ihn heilig in euren Herzen und weicht vor niemand zurück!
1.Petr 3,15 Hoffnung für alle
15 Christus, der Herr, soll der Mittelpunkt eures Lebens sein.
1.Petr 3,15 Volxbibel
15 Jesus soll bei Euch das Zentrum sein, er soll das Sagen haben.
Dann verspricht er: Wir werden das Leben lieben und gute Tage sehen.
Diese Alternative klingt ganz passiv: „Lehn Dich zurück, der liebe Gott wird es schon
richten!“ Aber wer das sagt, hat nicht richtig zugehört, was Petrus schreibt: Jesus im Mittelpunkt zu haben, an der Schaltzentrale meines Lebens, der als Chefpilot
am Cockpit, das ist eines der grössten Abenteuer die man erleben kann. Dann so schreibt Petrus werden wir dem Frieden nachjagen! Ist das passiv? Frieden fällt
einem nicht in den Schoß! Der klopft nicht an der Türe, damit wir ihn hereinlassen! Dem müssen wir hinterher!
Böses nicht vergelten: Klingt Passiv! … Aber Petrus sagt: ...sondern segnet! Werdet
aktiv für das Gute! Ihr schafft das, wenn Jesus in der Mitte regiert!
Seid Eiferer des Guten! Die Eiferer waren zum Beispiel die Zeloten! Terroristen die sich
mit Leib und Leben Ihrer Sache verschrieben haben, der Befreiung Israels von den Römern. Und Petrus sagt,: Seid Eiferer, seid Zeloten für das Gute! Voller Einsatz für die
Sache Jesu! Seid Radikale des Guten! Klingt das passiv?
Was wir in der Gemeinde nicht schaffen, kriegen wir in der Welt nicht hin. Gemeinde ist
das Trainingscamp für Ihren Außeneinsatz in der Welt.
Ralpf
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