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Was uns Jesus verspricht! Jesus verspricht uns sehr viele Dinge. Und Jesus hält was er verspricht:
- Wir werden Frieden mit Gott finden.
- Er wird unsere Sünde ans Kreuz tragen.
- Wir können Gemeinschaft mit Gott haben
- Unser Leben bekommt wieder einen Sinn.
- Wir werden ein erfülltes Leben haben.
- Wir werden Leben haben und müssen nicht als Zombies herumlaufen.
- Gott wird uns seinen Geist schenken.
- Jesus wird bis in Ewigkeit bei uns sein.
Was verspricht uns Jesus nicht verspricht! Es ist auch ganz interessant, was Jesus uns alles nicht verspricht.
- Ein Leben in Wohlstand.
- Ein Leben ohne Schwierigkeiten.
- Ein Glaube ohne Anfechtung.
- Leben ohne Krankheit und Leiden.
- Applaus von unseren Mitmenschen.
Wenn wir Christen werden, dann geschieht etwas Grundlegendes in unserem Leben. Ich bekomme zwar keine glänzenden Augen, meine Haare bleiben auch weiter
fettig, die Akne verschwindet auch nicht, und auch all meine schlechten Angewohnheiten und Eigenschaften sind noch immer ein Teil meines Wesens. Leider bekommen wir auch keinen Heiligenschein, ja nicht einmal einen
Fischaufkleber fürs Auto!
In Gottes Augen passiert aber etwas total umwerfendes: Ich werde neu geboren. Ich darf ganz von vorne anfangen, es wird ein neuer Mensch geboren. Und
dieser neue Mensch kann ein Leben in der Gegenwart Gottes führen. Wir stehen plötzlich auf der anderen Seite. Wir haben das Allerheiligste durch den zerrissenen Vorhang betreten. Nicht weil wir besonders gut sind, sondern
weil wir Gottes Angebot angenommen haben.
Und weil wir auf der anderen Seite stehen, kann es sein, das die Welt, unsere alte Umwelt beginnt uns zu hassen. Jesus verspricht seinen Jüngern nicht
das Blaue vom Himmel, sondern er warnt seine Jungs, damit sie sich darauf vorbereiten können, was auf sie zukommt. Für die Welt seid ihr Außenseiter, deshalb haßt sie Euch! Ab jetzt seit ihr Freaks!
Joh 15, 18-19 18 Wenn euch die Welt haßt, so wißt, dass sie mich vor euch gehaßt hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.
Joh 17,14 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
An einer anderen Stelle wird Jesus noch viel konkreter. Er spricht davon, dass durch seinen Tod am Kreuz (Feuertaufe = Leidenstaufe =
Kreuzestod) ein Riß mitten durch die Menschheit geht, durch Familien, durch Freundschaften, durch Schulklassen, ...
Lk 12,49-53 49 Ich bin gekommen, ein Feuer
anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! 50 Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist! 51 Meint ihr, dass ich gekommen bin,
Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. 52 Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. 53 Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen
den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Dadurch, dass andere Menschen das Angebot Gottes ablehnen werden, geht ein Riß durch die Menschheit. Plötzlich gibt es die Gruppe der Menschen, die
Jesus als ihren Erlöser annehmen und die andere Gruppe, die Jesus nicht als Erlöser annehmen.
Wir Christen sind nicht besser als alle anderen. Wir sind genauso schlecht, genauso launisch, genauso unfreundlich, aber wir gehören jetzt zu Jesus.
Das allein genügt, damit die Welt uns haßt.
Haben wir den Hass schon erlebt? Ich denke bei der Begegnung mit anderen Menschen teilen sich die Leute in ein paar verschiedene Gruppen auf:
Manche tolerieren das, schließlich glauben sie ja auch irgendwie an einen Gott! Sie übertreiben es nur nicht so sehr wie ich! Es ist schließlich egal,
ob ich Buddah, Allah, Jahwe Jesus oder Manitu sage!
Andere lehnen meinen Glauben aber auch massiv ab, spotten, beleidigen Jesus, machen sich lustig ...
Wir sind Kampfläufer Für viele bedeutet Christsein “Füße hoch
legen, weitermachen wie bisher, aber mit dem guten Gefühl jetzt auch noch in den Himmel zu kommen.” Vielleicht denken manche, dass Leben mit Jesus ist wie ein Spaziergang an einem Frühlingsmorgen (nach einem ausgedehnten
Frühstück) mit Jesus, der meinen Rucksack trägt. Jesus macht das Drecksgeschäft, und ich lasse es mir gut gehen!” Freaks sind aber nicht die Typen, die bequem im Fernsehsessel mit einer Flasche Bier versumpfen!
Für Paulus, einen begeisterten Christen, der bereit war, alles für Jesus zu geben stellt sich sein Christsein ganz anders dar!
1.Kor 9,23-27 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben. 24 Wißt ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer
empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 26 Ich aber laufe nicht
wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, 27 sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.
Wofür kämpft Paulus? Paulus schreibt der Gemeinde in Korinth und
erklärt ihnen sein Leben mit Jesus mit einem Bild, dass die Griechen sehr gut kennen. Die Isthmischen Spiele in Korinth wurden seit Ewigkeiten abgehalten. Es war wahrscheinlich der Höhepunkt des Jahres, ähnlich wie eine
Leichtathletik WM in Stuttgart. Auch heute wissen wir, was ein Hochleistungssportler alles auf sich nimmt um zu siegen. Paulus sagt, sein Leben mit Jesus ist wie so ein Wettkampf. Der Siegespreis ist das ewige Leben mit Jesus,
den größten Pokal den ein Mensch gewinnen kann, das große Ziel für unser Leben. Paulus sagt, wenn die Sportler sich schon so unmenschlich anstrengen für eine vergoldete Blechbüchse, wieviel mehr müßten wir kämpfen, wenn
wir für unser ewiges Leben rennen.
Wogegen kämpft Paulus? Wenn ich mein Leben Jesus gebe, wenn ich mich
bekehre, wenn ich mich taufen lasse, wenn Gott aus mir einen neuen Menschen macht, wenn ich wiedergeboren werde, bin ich mit meinem Leben dann am Ziel? Bekomme ich von Gott dann eine Siegeskranz umgehängt? Die Korinther waren
offensichtlich sehr selbstgefällig, wenn Paulus ihnen hier so sehr den Rost herunterputzen muss. Wir haben alles schon, wir haben doch Jesus, wir sind aus dem Schneider? Paulus sagt hier, dass wir als Christen ganz von vorne
anfangen dürfen. Aber dann setzt uns Gott nicht in einen Fernsehsessel und bringt uns die Pantoffeln und die Fernbedienung, sondern Gott stellt uns auf die Kampfbahn unseres Lebens.
So wie ein Sportler alles gibt, sollen wir alles für Jesus geben. In dem olympischen Dorf geht es zu wie in einem Arbeitslager:
Ein Spitzensportler stellt seine Ernährung völlig um, quält sich bei jedem Wetter auf den Aschenplatz. Kein Alkohol und keine Drogen vor einem
Wettkampf. Regelmäßig schlafen. Absolute Disziplin, völlige Konzentration. Ich lebe allein für diesen einen Wettkampf. Dafür gebe ich meinen Beruf auf, gehe nicht mehr in Discos, lasse meine Freundin sitzen und mich im
Trainingslager nur noch auf die eine Sache zu konzentrieren: Den Kampf.
Paulus weiß, dass ihn viele Dinge davon abhalten wollen ans Ziel zu kommen. Deshalb muss er seinen Leib bezwingen, deshalb kämpft er täglich.
Was tut er dafür? Man kann diesen Text jetzt sicherlich falsch verstehen. Zum Beispiel so:
“Als Christ darf ich nicht mehr Alkohol trinken, nicht mehr in die Disco, keine Freundin haben! Ich darf nur noch beten und in die
Kirche, sonst bin ich Gott nicht gut genug und kriege das ewige Leben nicht!”
Das ist absoluter Quatsch!!! So hat Paulus das nicht gemeint! Ich muss nämlich keine fromme Leistung bringen oder ein besonders guter Mensch sein um
mit Gott eine Beziehung haben zu können. Jesus ist am Kreuz gestorben, dass ich mit Gott leben kann! Ich kann nichts dazutun, ich kann nichts verbessern, Jesus hat alles bereits getan. Ich muss nur schauen, dass ich mein
Leben mit Jesus lebe. Ich muss mich mein Leben lang an Jesus halten. Er soll das Wichtigste in meinem Leben sein. Ich muss Jesus in die Arme laufen, er wartet am Ziel auf mich. Ich muss alles tun um nicht auf der Strecke zu
bleiben. Ich könnte zum Beispiel plötzlich umkehren. Oder mich an den Wegesrand setzen und hoffen, dass Jesus mich über die Ziellinie trägt. Ich könnte in meinem Leben auch einen Abstecher ins Gebüsch machen. Was wären das für
Marathonläufer? Wir sollen vollen Einsatz bringen um am Ende anzukommen. Das ist nicht immer leicht, deshalb spricht Paulus von der Kampfbahn, vom Leib bezwingen, vom Kämpfen. Wir müssen durchhalten, wie ein
Leichtathletik-Freak! Wir sind eben Jesus-Freaks! Wenn ich dann spüre, dass es Dinge in meinem Leben gibt, die mich von Jesus trennen wollen: Personen, Hobbys, Angewohnheiten, Süchte. Dann kann es durchaus so sein, dass ich
mich von ihnen trennen muss. Dann werde ich sie sein lassen: Paulus schreibt hier wörtlich: “Ich schlage meinen Leib gezielt unter das Auge und versklave ihn!” Paulus muss das nicht tun, aber er will das tun!
Es ist wie mit Deiner Mutter und Deinen Klamotten... Wenn deine
Mutter sagt: ”Zieh dir doch bitte mal was ordentliches an! musst du immer so herumlaufen! musst du immer diese gräßliche Musik hören!”, dann brechen wir den größten Streit vom Zaun. Wenn wir uns aber verlieben, dann
geschieht ein wahres Wunder:
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